Lernpsychologie Bandura

Lernpsychologie

Lerntheorie

Die Sozial-Kognitive Lerntheorie (Albert Bandura)

Die Theorie beschreibt den Menschen als ein selbstgesteuertes, aktives Wesen, das sein Verhalten nicht passiv aus der Umwelt übernimmt, sondern durch kognitive Prozesse mitgestaltet. Zentral ist das Lernen am Modell: Verhaltensweisen werden durch Beobachtung erfolgreicher Vorbilder kodiert und als mentale Repräsentationen gespeichert.

Ob dieses Wissen in Handeln umgesetzt wird, entscheiden maßgeblich zwei Faktoren: die Selbstwirksamkeitserwartung (Glaube an die eigene Kompetenz) und die Erfolgserwartung (Aussicht auf positive Konsequenzen). Motivation entsteht dabei sowohl durch externe Anreize als auch durch Selbstregulierung, also die Bewertung des eigenen Handelns anhand innerer Maßstäbe. Banduras Modell betont, dass Lernen ein dynamischer Prozess aus Erfahrung, Beobachtung und kognitiver Bewertung ist, der die menschliche Anpassungsfähigkeit und Zielorientierung erklärt.

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Struktur

Visualisierung: Das Kompetenz- & Motivationsmodell

Die folgende Struktur verdeutlicht das Zusammenspiel der Kernkomponenten:

  • 1. Die Wissensquelle (Input)
    • Enaktives Lernen: Eigene Erfolgserfahrungen.
    • Vikariantes Lernen: Beobachtung von Vorbildern (Modelllernen).
    • Symbolisches Lernen: Instruktionen und Anleitungen.
  • 2. Der kognitive Filter (Verarbeitung)

    Entscheidet: "Kann ich es?" und "Lohnt es sich?"

    • Selbstwirksamkeit: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten → führt zu Ausdauer.
    • Erfolgserwartung: Einschätzung des Nutzens → führt zu Handlungsbereitschaft.
  • 3. Der Regulationskreislauf (Steuerung)
    • Zielsetzung: Definition klarer, realistischer Maßstäbe.
    • Selbstbewertung: Vergleich der Leistung mit dem inneren Standard.
    • Selbstverstärkung: Stolz/Selbstlob (bei Erfolg) vs. Korrektur/Frustration (bei Misserfolg).
  • 4. Das Resultat (Output)
    • Aktion: Ausführung des gelernten Verhaltens.
    • Vermeidung: Rückzug bei geringer Selbstwirksamkeit.
Ablaufdiagramm

Kurzdarstellung als Grafik-Schema

  1. VORBILD / ERFAHRUNG
  2. KOGNITIVE SPEICHERUNG(Inneres Bild des Verhaltens)
  3. SELBSTWIRKSAMKEIT("Ich schaffe das!")
    ERFOLGSHOFFNUNG("Es bringt mir was!")
  4. HANDLUNG
  5. SELBSTBEWERTUNG(Zufriedenheit / Motivation)
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Einzugsgebiet: Oberbayern, München, Erding, Rosenheim, Chiemgau. Überregional per Videochat. Persönlich durch Hausbesuche und Retreats in Wellnesshotels.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was ist die Selbstwirksamkeitserwartung?

Die Selbstwirksamkeitserwartung ist der Glaube an die eigene Kompetenz. Selbstwirksamkeit ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und führt zu Ausdauer.

Was ist die Erfolgserwartung?

Die Erfolgserwartung ist die Aussicht auf positive Konsequenzen. Sie ist die Einschätzung des Nutzens und führt zu Handlungsbereitschaft.

Wie entsteht Motivation?

Motivation entsteht sowohl durch externe Anreize als auch durch Selbstregulierung, also die Bewertung des eigenen Handelns anhand innerer Maßstäbe.

Worin unterscheidet sich die Beratung von einer Psychotherapie?

Psychotherapie dient der Behandlung psychischer Erkrankungen. Die hier angebotene psychosoziale Beratung ist davon abzugrenzen und keine Kassenleistung.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Das Erstgespräch zur Klärung der Gesamtsituation findet immer online per Videochat statt, dauert bis zu 50 Minuten und kostet 59,90 €. Es ist sofort und ohne Wartezeit möglich.

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