| Psychologie des Lernens Wild,E.Hofer,M
& Pekrun, R. (2001) i: A.Krapp & B.Weidenmann (Hrsg) Pädagogische Psychologie (4.Auflage) S.75-97 Weinheim:Beltz/PVU |
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| Aus welchen Forschungsperspektiven können
Fragen des Lernens und Lernerfolges untersucht werden? Voraussetzungen für Lernprozesse beim Lernenden
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Personenmerkmale
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| Normativer Aspekt pädagogisch-psychologischer
Theorien |
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| Aufbau erwünschter Personmerkmale >> Lernvoraussetzungen Abbau unerwünschter Personmerkmale >> Lernergebnisse/Lernziele allgemeine vs. differentielle Forschungsperspektive gemeinsame Merkmale aller Lerner <> individuelle Merkmale eines Lerners (bzw. kleinerer Gruppe) |
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| Lernen Fremdsteuerung + Selbststeuerung |
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Umwelt -> Schule Familie Peers Medien | | |
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Habituelle Lernvoraussetzungen emotionale + motivationale + kognitive + soziale |
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In welcher Weise können sich Gefühle und Stimmungen auf den Lernprozess und das Lernergebnis auswirken? Emotionale Bedingungen des Lernens Emotion situativer und momentaner Zustand = state (Ärger) oder dispositionelle Reaktionstendez = trait (Ängstlichkeit) |
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5 Komponenten von Emotionen
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Klassifikation lernrelevanter Emotionen
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| Aufmerksamkeitshypothese (Wine 1971): Prüfungsangst
zieht Aufmerksamkeit von der Lernaufgabe ab |
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| Denkstile: postive Stimmung : holistisch + kreativ >>>> unbeschwert, sicher, "risikofreudiger" negative Stimmung: analytisch, detailfokussiert >> sicherheitsorientiert, einfache Wege |
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| Transaktionales Stressmodell (Lazarus
& Folkman, 1984) bei Wahrnehmung einer stressrelevanten Situation Schritt 1: primary appraisal = Einschätzung der Bedrohlichkeit Schritt 2: secondary appraisal = Bewertung der Bewältigungsmöglichkeiten prüfen (Selbstkonzept, soziales Netz) |
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Welche Phasen werden in Modellen selbstgesteuerten Lernens unterschieden und mit welchen Anforderungen sehen sich Lerner jeweils konfrontiert? Erwartung-mal-Wert-Modell (Pekrun 1992) Angstentstehung durch 1. Erwartung, daß Mißerfolg, wenn keine Handlung 2. Einschätzung der subjektiven Bedeutung des Mißerfolges 3. Einschätzung möglicher Handlungskontrollen zur Vermeidung des Mißerfolges 4. Einschätzung der Handlungs-Folgen und derer Effektivität (Mißerfolgsvermeidung) |
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| Lernmotivation Motivation - konkrete Auseinandersetzung (aktuell) Motiv - überdauernde Bereitschaft (dispositionell, habituell) |
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Rubikon-Modell (Heckhausen 1989)
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Welche Formen der Lernmotivation werden in der pädagogischen Motivationsforschung unterschieden und inwiefern sind diese für den Lernerfolg bedeutsam? |
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| Lernmotivationsarten Leistungsmotivation Hoffnung auf Erfolg vs. Furcht vor Mißerfolg Interesse positive, wertschätzende Beziehung zum Lerngegenstand Intrinsisch Lernen aus Spaß Extrinsisch Maximierung positiver vs. Minimierung negativer Handlungsfolgen (Lob, Strafe) Lern-/Aufgabenorientierung Steigerung eigener Fähigkeiten Performanzorientierung Vorsprung vor anderen soziale Bewertung der eigenen Leistung durch Dritte |
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Was sind die zentralen Komponenten des handlungstheoretischen Modells der (Leistungs-)Motivation und welche Rolle kommt Selbstkonzept und Attributionsstil von Lernern für die Motivationsgenese zu? Leistungsorientierung >>> extrinsisch motiviert Lernorientierung >>> intrinsisch |
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Anreize instrumentell >> Folgen der Handlung intrinsische Handlungsvalenz (Pekrun 1988) bzw. Vollzugsanreize (Rheinberg,1989) ...weil die Handlung an sich Spaß macht=intrinsische Motivation |
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Kausalattributionen /Taxonomie des Selbstkonzeptes
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| Kontextuelle Bedingungen der Leistungsmotivation |
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| Familie selten direkte oder lineare Effekte der Familienmerkmale eher Wechselwirkungen (Selbststaändigkeit, Leistungsdruck) nicht-linearer Effekt: geringe Hilfe ==> geringere Mißerfolgsangst, größere Erfolgshoffnung Positiv wirkt stimulierende Umwelt mit vielen sozialen Kontakten und nicht zu harte Sanktionen bei Mißerfolg Schule bei Eiinschulung hohe Selbsterwartung wiederholte Mißerfolgserfahrungen wirken dann demotivierend Bezugsgruppen (Peers) definiert durch Leistungsfähigkeit der Gruppe Bezugsgruppeneffekte durch externe Benotung auf Selbstbewertung |
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Motivationale Theorie der Selbstbestimmung |
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| Handeln hat auf allen 4 Stufen instrumentelle Funktion |
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3 grundlegenede psychologische Bedürfnisse
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| Deci & Ryan u.a. zeigen: höhere Lernmotivation bei eigener Verursachung, Akzeptanz der Bezugspersonen, erkennbarer Lernfortschritt niedrige Handlungsregulation bei zunehmender Kontrolle und mangelnder Mitbestimmung |
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Stage-Environment-Fit-Theorie (Eccles & Coll. 1989) Absinken intrinsischer Lernmotivation Mangelhafte Passung zwischen Bedürfnissen der Schüler und Kontextbedingungen der Schule über die Zeit Reduzierung der Lehrer-Zuwendung in höheren Stufen Verschärfung von Anspruchsniveau und Notenvergabepraxis wird als ungerecht erlebt und führt zu Verunsicherung im Selbsterleben und des Selbstkonzeptes führt zu sinkender Lernmotivation in höheren Klassen stärkere Lehrerdomination und -zentrierung Widerspruch zum Autonomiestreben der Schüler |
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| Förderkonzepte zur Intervention bzgl. Lernmotivation |
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Motivationsförderung
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Inwieweit können schulische und berufliche Erfolge mithilfe von Intelligenzmessungen vorhergesagt werden? Kognitive Bedingungen des Lernens |
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| Intelligenz relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal nach Wechsler (1975) ist I: zusammengesetzte Fähigkeit des Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit seiner Umgebung wirkungsvoll auseinander zu setzen. |
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| Begabung keine genetische Determinierung verwendet im Fall der "Hochbegabung" >> wer in mehreren Intelligenztests einen bestimmten Punktwert erzielt (meist >130) |
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| Cattell (1971) unterscheidet zwischen fluider
und kristalliner Intelligenz als Teile eines Intelligenzfaktors "g" |
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| Jäger (1984) - Rautenmodell ==> Berliner
Intelligenzstrukturmodell Intelligenzleistungen sind mehrmodal beschreibbar Inhalt- und Operationsmodalität
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Allgemeine Intelligenz ist ein guter Prädiktor für beruflichen Erfolg und berufsspezifisches Wissen |
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Wie lässt sich das Verhältnis zwischen Intelligenz eines Lerners und seinem bereichsspezifischen Vorwissen und seiner Problemlösefähigkeit kennzeichnen? Dörner : Lohhausen Experiment Rollenspiel/computeranimiert: Bürgermeister von Lohhausen Lösung alltagsnaher Probleme nicht intelligenzabhängig neuere Ergebnisse: Heuristiken UND Intelligenz zur Lösung komplexer Probleme notwendig |
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| Intelligenz ==>> wichtiger Prädiktor für
Lernleistungspotential |
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Einfluß des Elternhauses auf die Intelligenzentwicklung Meyer-Probst et.al.(1991) Rostocker Längsschnittstudie interindividuelle Unterschiede blieben über die Zeit konstant entwicklungshemmende organische Risken sanken mit dem Alter (wenn günstiges psychosoziales Milieu) Effekte psychosozialer Risiken nahmen zu! |
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Wie kann geprüft werden, ob man durch Schulbesuch intelligenter wird? Schulische Faktoren im Verlauf eines Schuljahres nimmt Intelligenzleistung zu stagniert bzw. nimmt ab in den Sommerferien positive Veränderungen in Abhängigkeit von Qualität und Dauer der Beschulung Ausnahme: in Lernbehindertenschulen Abnahme des IQ |
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Welche Lernstrtategien können unterschieden werden, und von welchen Bedingungen hängt der Lernstrategieeinsatz ab? Lernstrategien mental repräsentierte Schemata oder Handlungspläne zur Steuerung des eigenen Lernverhaltens Lernstile überdauernde Tendenz der Verwendung oder Meidung bestimmter Lerntechniken |
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| LIST - Fragebogen zur Erfassung von Lernstrategien
im Studium 3 Klassen von Lernstrategien
dienen der unmittelbaren Informationsaufnahme, -verarbeitung und Soeicherung
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| Genese von Lernstrategien vom Speziellen zum Allgemeinen vom Wissen zur Anwendung vom Einfachen zum Komplexen |
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| Wie sehen Trainings zur Fördeurng von Denk-
und Gedächstnisleistungen aus und welche Effekte haben sie? Förderung kognitiver Fähigkeiten / induktiver Intelligenz Klauer´sches Training (Klauer 1989) Denktraining Aufgabetypen sind
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| Wie lässt sich erklären, daß sozial
auffällige Schüler häufig auch mit schulischen Leistungsproblemen
zu kämpfen haben? Soziale Kompetenz
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| Welche Merkmale der Familie beeinflussen die sozial-kognitive
Entwicklung von Kindern und Jugendlichen? |
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| Welchen Beitrag kann die Schule zur Gewaltprävention
leisten? |