| Pädagogische Psychologie - Gegenstandsbereich in A.Krapp & B.Weidenmann (Hrsg) Pädagogische Psychologie:Ein Lehrbuch (4.Auflage), Weinheim; Beltz |
| Ursprünglich mit starken Bezügen zur Pädagogik 1929 Erismann - Strömungen in der Pädag. Psych. (Forschungsparadigmen)
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| pädagogisch-psychologische Orientierung ==>
Entwicklungspsychologie ==> Psychodiagnostik/Tests v. Schüler- & Lehrermerkmalen - was ist ein "guter" Lehrer - Unterrichtswirksamkeit ==> Erb-/Umweltfaktoren hinsichtlich Intelligenzentwicklung ==> Familie & Sozialisation bzgl. kognitiver & psychosozialer Emtwicklung |
| nicht Grundlagenforschung war förderlich für
Psychologie, sondern Anwendungsorientiertheit (Messmethoden, Tests) |
| nach 2.Weltkrieg "ganzheitliche Interpretation des
psychologischen Geschehens" (vs, USA, dort Behaviorismus) Allport und Lersch: systematische Darstellungen der Struktur und Dynamik der Persönlichkeit |
H.Roth (1959): Entwicklung des Kindes nicht
durch Erbfaktoren, sondern durch Umweltfaktoren beeinflußt
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| Winnefeld, Hillebrand: spezielle Forschungsrichtung
der Paed.Psych. ist die "Beobachtung und Erforschung des uter Erziehungseinwirkung
stehenden Kindes und Jugendlichen" |
| 40er-50er Jahre >>> starke
Interdisziplinarität 1954 Zeitschrift Schule und Psychologie wird gegründet (Blättner, Busemann, Lersch) später umbenannt in "Psychologie in Erziehung und Unterricht" 1959 Hildegard Hetzer ; Handbuch für Psychologie |
| 60er-70er Jahre >>> Chancen je nach
Herkunft ungleich verteilt (Schicht, Geschlecht, Region) Mitte 60er-Jahre: "Bildungskatastrophe" = Druck auf Bildungssystem hinsichtlich Effizienzsteigerung Förderung der Pädagogisch-psychologischen Forschung Gründung von Studieneinrichtungen (Max-Planck Institut 1963, Inst. für Fernstudienforschung 1967 usw) Arbeitsgruppe für empirisch-pädagogische Forschung 1965 1969 Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie 1972 Zeitschrift "Unterrichtswissenschaft" |
| 6 wichtige Entwicklungslinien 1. Behavioristisch orientierte Lernforschung Bedingungen des Lernens Skinner: 1954, übersetzt 1967 : verhaltenstheoretische Prinzipien optimieren Erziehung und Unterricht wird erst Ende der 60er Jahre beachtet Anwendungsfelder:
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| 2. Biologische Determinanten der Begabung und
Chancengleichheit Heckhausen, 1974, 1981: Chancengleichheit im Bildungssystem Jencks,1973; Herrnstein 1973,dt.1974 u.a.: erbbiologische Grenzen der Intelligenzentwicklung Bloom,1964, dt.1971:behauptet, Intelligenzentwicklung in früher Kindheit anbgeschlossen |
| 3. Erziehungsverhalten und Erziehungsstil de
Eltern Kontextfaktoren Reinhard u. Annemarie Tausch, 1963: Erziehungspsychologie schichtspezifische Erziehungsstile, Reduktion von Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Schichten |
| 4. Erklärung und Vorhersage des Schulerfolgs Bedingungen für schulischen Erfolg bzw. Schulversagen Einsatz von EDV, multivariate Testverfahren Analyse und Wirksamkeit von Bedingungsfaktoren (I(ntelligenz, Schulreife, Schul- und Prüfungsangst) |
| 5. schulisches Beurteilungswesen kritische Auseinandersetzung mit "bewährten" Handlungsmustern Ingenkamp, 1971: Fragwürdigkeit von Zensurengebung Noten haben geringe Reliabilität und Validität=schlechtes Vorhersageinstrument für spätere Leistungen eines Schülers Schulreifetests erwiesen sich als nicht geeignet, das "Sitzenbleiberelend" zu reduzieren |
| 6. Lehrerpersönlichkeit und Wirksamkeit
von Schule und Unterricht Prozess-Produkt-Paradigma postuliert: stabile Merkmale des Unterrichts bedingen Lerneffekte beim Schüler; erwies sich als falsch ATI: Apitute-Treatment: schülerseitige Lernvoraussetzungen und Wirksamkeit bestimmter Unterrichtsmaßnahmen schwierige Forschung, bis heute nicht abgeschlossen Lehrerkognitionen: Pygmalioneffekt:=Rosenthaleffekt (sich selbst erfüllende Prophezeiung bzgl. Beeinflussung eines Versuchsleiters hinsichtlich des selbst erwarteten Ergebnisses) sozialpsychologische Effekte zwischen Lehrer und Schüler |
| Anfang der 70er Jahre: Funkkolleg Pädagogische
Psychologie 40.000 Hörer, 15.000 Kollegiaten erwarben Zertifikat 1968 Hans Schiefele: Uni München "Institut für empirische Pädagogik und und Pädagogische Psychologie" >> integrative Verknüpfung der Forschungsrichtungen |
| 80er Jahre Schwerpunktverschiebung zur kognitiven Wende in der Psychologie Globalisierung neue Informations- und Kommunikationsmittel Reduktion finanzieller Mittel 1986 Deutsche Gesellschaft für Psychologie gründet Fachgruppe für Päd.Psych. |
| Gegenwärtige Lage der Pädagogischen
Psychologie traditionelle Themen: familiäre Erziehung und Unterricht |
| gesamte Lebensspanne im Fokus Probleme des Lehrens und Lernens Erwachsener Erwachsenenbildung berufliche Aus- und Weiterbildung Einsatz der neuen Medien |
| Kognitive Wende in der Lern- und Motivationsforschung Grundidee: Hirn und PC = 2 Varianten eines Informations-Verarbeitungs-Systems Reaktion auf interne, symbolische Repräsentation |
| bislang behavioristische Lerntheorien jetzt Lernen aus Perspektive der Gedächtnis- & Wissenspsychologie >>> Wissensrepräsentationen >>> kognitive Prozesse des Wissenserwerbs >>> Analyse von Schüler- und Lehererkognitionen im Kontext sozialer Interaktion >>> deren Bedeutung für Planung, realisierung und Kontrolle individueller Handlungen Motivationsforschung (Heckhausen 1980,1989) |
| Instruktionspsychologie Prozess-Produkt-Paradigma >>>>> Novizen-Experten Paradigma handlungsleitendes Wissen von Experten
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| Rolle des Vorwissens sowie Lern- und Denkstrategien selbstgesteuertes Lernen - Voraussetzungen, Kompetenzen, motivationale Faktoren Leistungsmotivationstheorie: Erwartung-mal-Wert-Modell (tätigkeitsspezifische Vollzugsanreize)
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Evaluations- und Leistungsvergleich
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| Pädagogische Psychologie = empirisch-wissenschaftliche
Disziplin = Instruktionspsychologie? aber: implizites Lernen ohne Instruktion |
Gegenstandsbereich
PP untersucht die Bedingungen und Prozesse der (psychischen) Veränderung, die langfristig auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung bei den zu Erziehenden haben |
!! Erziehung ist: Veränderung des Wissens, Könnens und Wollens im Sinne einer Verbesserung bzgl. normativer Ansprüche und die dauerhaft ist |
Erziehung:
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| Begriffsdefinition: A {Erziehung} B
Erziehung=> Einflußnahme ==> Veränderung Veränderung
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| Keine Bewertung des erreichten Zieles Stabilität der Veränderung >>>> Nachhaltigkeit als Grundlage für Weiterentwicklung Dispositionsbegriff: Persönlichkeitseigenschaften+Kompetenzen erlauben Vorhersage Kompetenzbegriff: Basis für das Generieren neuer Handlungen |
!!PP ist Teildisziplin der erfahrungswissenschaftlichen Psychologie mit dem zentralen Aufgabenfeld Beschreibung und Erklärung des unter Erziehungseinflüssen stehenden Menschen Wissenschaftstheoretisch: Beschreibung,. Erklärung, Prognose, technologische Anwendung von Wissen Komponenten der Pädagogischen Situation: prototypische Komponenten
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Wissenschaftliche Aufgabenstellungen der PP
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Praktische Aufgabenstellungen der PP
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